Spagyrik nach dem Zimpel-Verfahren

Spagyrik ist ein altes, ganzheitliches Naturheilverfahren, das Körper, Seele und Geist einbezieht und in Einklang bringt. Trennen (griech. = spao) und vereinen (griech. = ageiro) sind die Grundprinzipien bei der Herstellung von Spagyrik. Über die Jahrhunderte hinweg wurde dieses Verfahren laufend verfeinert, um hochwertige und effiziente Heilmittel für verschiedenste Beschwerden und Erkrankungen zu gewinnen.

Mit Paracelsus, dem universellen Arzt des 15. Jahrhunderts, beginnt eine eigenständige „spagyrische Richtung“ innerhalb der Medizin. Paracelsus schätzte die Heilkraft der spagyrischen Essenzen und schrieb:

Darum so lern Alchemiam, die sonst Spagyriam heisst, die lernt das Falsche scheiden von dem Rechten.

1870 entwickelte der Arzt Carl-Friedrich Zimpel auf den Grundlagen von Paracelsus das spagyrische Herstellungsverfahren nach eigenem Verfahren, dem sogenannten Zimpel-Verfahren. Dieses wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gemäss der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und Erfahrungen des Spagyrikers Johann Rudolf Glauber optimiert. Seither ist es Bestandteil des Homöopathischen Arzneimittelbuch (HAB) und bis zum heutigen Tag das am besten untersuchte und gebräuchlichste Verfahren zur Herstellung pflanzlicher Spagyrik.

Die vier Wirkaspekte

Nur HEIDAK-Essenzen berücksichtigen homöopathische, phytotherapeutische, aromatherapeutische und mineralische Arzneimittelbilder.
Aus der spagyrischen Theorie ist bekannt, dass sich sowohl im Menschen als auch in der Pflanze und der aus ihr gewonnenen Essenz die drei philosophischen Prinzipien Sal, Sulfur und Mercurius spiegeln. Beim Menschen stehen sie für Körper, Seele und Geist.

Homöo-Essenzen
Die Homöopathie basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Ihre Wirkungen sind eher energetisch und weniger materiell. Die Wirkungen von Homöo-Essenzen können dem Mercurius-Prinzip zugeordnet werden und regen die Selbstheilungskräfte des Körpers an.
So kann Brechnuss (Nux vomica) die Leberfunktion unterstützen, Lebensbaum (Thuja) die Entgiftung über das Lymphsystem fördern, Tollkirsche (Belladonna) lindert Entzündungszustände sowie Schmerzen und Kermesbeere (Phytolacca) verhindert die Verschleppung von Infektionen.

Phyto-Essenzen
Die Phytotherapie ist eine stoffliche Therapieform. Hier werden die Erfahrungen der klassischen Phytotherapie angewendet. Zum Beispiel: Weissdorn (Crataegus) für das Herz, Sonnenhut (Echinacea) zur Anregung des Immunsystems, Johanniskraut (Hypericum) zur Beruhigung und Harmonisierung, Kamille (Chamomilla) zur Behebung von Entzündungen der Magen- Darmschleimhaut. Die Phyto-Essenzen wirken vorwiegend auf der körperlichen Ebene des Menschen. Sie entsprechen dem Sal-Prinzip.

Aroma-Essenzen
Die Aromatherapie arbeitet mit ätherischen Ölen und deren spezifischen Eigenschaften. Die ätherischen Öle bezeichnet man als die „Seele der Pflanze“. Somit gehören die Aroma-Essenzen zur seelischen Ebene des Menschen. Hier spricht man vom Sulfur-Prinzip. Diese Essenzen wirken primär über den Duft der ätherischen Öle auf den Menschen. Sie besitzen einen direkten Einfluss auf den Wesenskern eines Menschen und dienen dazu, Impulse zur Entwicklung und Befreiung seiner persönlichen Anlagen und Potenziale zu geben. Spagyrische Aroma-Essenzen sind zum Beispiel Lavendel (Lavandula), Zitronenmelisse (Melissa), Rosmarin (Rosmarinus) oder die Damaszener Rose (Rosa damascena). Diese Essenzen haben alle einen sehr hohen Gehalt an ätherischen Ölen, die über einen intensiven Geruch deutlich wahrgenommen werden können.
Die Wirkaspekte von Aroma-, Phyto-, Homöo- und den Mineralessenzen lassen sich zu harmonischen Mischungen zusammen fügen, die besonders ganzheitlich und effektiv auf Körper, Geist und Seele des Menschen wirken.

Herstellung

Spagyrik gehört zu den wirksamsten und verträglichsten pflanzlichen Arzneimitteln. Sie kann hervorragend bei Kleinkindern, Schwangeren und Stillenden eingesetzt werden. Auch für Tiere ist die Anwendung spagyrischer Essenzen bestens geeignet.Durch die einzigartige Herstellungsweise der HEIDAK-Pflanzen-Spagyrik wird die Kraft der ganzen Pflanze freigesetzt. Spagyrische HEIDAK-Uressenzen enthalten einen besonders hohen Wirkstoffgehalt. Den schmeckt man bereits bei der ersten Anwendung der HEIDAK-Spagyrik.

HEIDAK-Spagyrik, die Kraft der ganzen Pflanze!
Damit die Kraft der ganzen Pflanze gewonnen werden kann, wird bei der Herstellung der HEIDAK-Essenzen besonders auf folgende Punkte geachtet:

Anbau der Kräuter: Wir verwenden überwiegend Frischpflanzen, die nach Bio-Swiss-Richtlinien angebaut und zum optimalen Reifezeitpunkt schonend und von Hand geerntet wurden.

Modernste Analytik: Umfangreiche Kontrollen im Analytiklabor sorgen für eine konstant hohe Qualität.

Zerkleinerung: Ein von HEIDAK entwickeltes Verfahren behutsamer Zerkleinerung der Pflanzen direkt im Wasser verhindert die Verdunstung und Oxidation der Wirkstoffe.

Vergärung: Der reproduzierbare Gärvorgang dauert 2 bis 3 Wochen. Wir verzichten dabei ganz bewusst auf gärungsbeschleunigenden Zuckerzusatz. Dadurch schliessen die Hefebakterien das Pflanzenmaterial und damit die Wirkstoffe komplett auf, anstatt sich auf den einfach zu verwertenden Zucker zu stürzen.

Destillation: Moderne Wasserdampfdestillation bei Atmosphärendruck sorgt dafür, dass alle flüchtigen Wirkstoffe schonend ins Destillat übergehen.

Verbrennung und Kalzination: Die übrig bleibende Maische wird zu Asche verbrannt. Die Mehrfachkalzination bei 400°C im Spezialofen gewährleistet die vollständige Rückgewinnung der pflanzeneigenen Mineralstoffe und Spurenelemente.

Vereinigung in der „spagyrischen Hochzeit“: So wird das Auflösen der Asche, bestehend aus den pflanzlichen Mineralstoffen und Spurenelementen im Destillat bezeichnet.

Film über die Herstellung von HEIDAK-Spakyrik